Motivierte Mitarbeitende, mehr Ressourceneffizienz?

Ökodesign, Reduktion von Rohstoffen und Energie, sortenreine Trennung und Rückführung von Materialien in natürliche oder technische Kreisläufe – verschiedenste Maßnahmen können zur Steigerung der Ressourceneffizienz beitragen. Wer hier dem Puls der Zeit vorauseilt, verschafft sich vom lokalen bis zum weltweiten Wettbewerb entscheidende Vorteile. Neben einer zukunftsfesten Effizienzstrategie für das gesamte Unternehmen sollte immer Raum sein für Verbesserungen durch die Vorschläge der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Change Management im Kontext von Ressourceneffizienz und Digitalisierungsdruck wird beim kommenden Ressourceneffizienz- und Kreislaufwirtschaftskongress Baden-Württemberg (KONGRESS BW) am 23. und 24. Oktober in der Filderhalle in Leinfelden-Echterdingen eines der Themen sein.

Beim letztjährigen KONGRESS BW haben wir mit Werner Landhäußer, Geschäftsführer der Mader GmbH & Co. KG, gesprochen. Im Videointerview berichtet er, wie bei Mader Ressourceneffizienz- und Digitalisierungsthemen angegangen werden und wie intensiv Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in diese Prozesse eingebunden werden. Sie finden das Video in unserem Rückblick.

Gehen uns die Rohstoffe aus?

Seit Jahren rückt der „Earth Overshoot Day“ auf einen immer früheren Termin im Kalender. Der Tag markiert das Datum, an dem „die menschliche Nachfrage nach nachwachsenden Rohstoffen das Angebot und die Kapazität der Erde zur Reproduktion dieser Ressourcen in diesem Jahr übersteigt“. Für Industrienationen wie Deutschland liegt der „Erdüberlastungstag“ noch wesentlich früher im Jahr. Auf nicht nachwachsende Rohstoffe lässt sich das Konzept nicht einfach übertragen – doch auch hier stehen wir bei bestimmten Materialien vor drängenden Kritikalitäten. Oder nicht?

 

Professor Dr. John E. Tilton, Emeritierter Professor an der Engineering School of Pontificia Universidad Católica de Chile und der Colorado School of Mines, sieht das Problem nicht in der Knappheit der Rohstoffe selbst, sondern den begrenzenden Faktor sieht er in den steigenden Kosten, immer rohstoffärmere Vorkommen auszuschöpfen. Auf dem letztjährigen Ressourceneffizienz- und Kreislaufwirtschaftskongress Baden-Württemberg (KONGRESSBW) hielt Professor Tilton die Keynote am zweiten Tag und auch ihn haben wir im Anschluss zum Video-Interview gebeten. Sie finden es in unserem Rückblick.

Erster Keynote Speaker für den 8. KONGRESS BW bestätigt

Es gibt die ersten Neuigkeiten: Wir konnten als internationalen Keynote Speaker den britischen Polarforscher und Umweltschützer Robert Swan OBE FRGS gewinnen. Als erster Mensch hat er beide geografischen Pole zu Fuß erreicht. Seit er die Auswirkungen des Klimawandels eindrücklich aus erster Hand erlebt hat, widmet er sich dem Schutz der Antarktis. Wir freuen uns auf seinen inspirierenden Vortrag am 23. Oktober 2019 in der Filderhalle bei Stuttgart.

Wenn wir die Herausforderungen stemmen wollen, die der Klimawandel uns stellt, dann braucht es Mut und Inspiration. Wir haben Impact Investor Jochen Wermuth, Keynote Speaker des letzten KONGRESS BW, um einen Einblick in seine Arbeit und um seine Einschätzung zu den Megatrends in den Bereichen Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft gebeten. Das Video-Interview finden Sie in unserem Rückblick.

Interview mit Professor John E. Tilton

Vanessa Graf hat beim KONGRESS BW am 17. und 18. Oktober 2018 in Karlsruhe mit dem Keynote Speaker Professor John E. Tilton gesprochen. Er ist ein ausgewiesener Rohstoffökonom und Experte aus den USA, der sich jahrzehntelang mit der Frage der Knappheit und der Preisentwicklung von Metallen befasst hat. Sehen Sie sich das Video von Baden TV und dem Ressourceneffizienz-Management Bachelor-Studiengang der Hochschule Pforzheim HIER an.

WENIGER IST MEHR

Vanessa Graf hat den KONGRESS BW am 17. und 18. Oktober 2018 in Karlsruhe begleitet und die Eindrücke festgehalten. Sehen Sie sich das Video von Baden TV und dem Ressourceneffizienz-Management Bachelor-Studiengang der Hochschule Pforzheim HIER an.

Save the Date 2019

Green Investment, Produktverantwortung, Kunststoffe, Innovationen, Digitalisierung und Blockchain  diese und weitere Themen haben wir 2018 diskutiert.
Danke an alle, die aktiv mitgewirkt haben!

Der nächste Termin steht schon fest! Der 8. Ressourceneffizienz- und Kreislaufwirtschaftskongress Baden-Württemberg (KONGRESS BW) findet am 23. und 24. Oktober 2019 in der Filderhalle statt.

Ressourcenkongress in Karlsruhe sucht Zukunftslösungen

Der SWR berichtet über den 7. Ressourceneffizienz- und Kreislaufwirtschaftskongress (KONGRESS BW) in Karlsruhe. Den Beitrag finden Sie HIER.

Kostenfreier Bus Shuttle vom Hauptbahnhof zur Messe

Nutzen Sie den kostenfreien Bus Shuttle vom Karlsruher Hauptbahnhof zur Messe Karlsruhe. Der Messe-Express wird Sie am 17. und 18. Oktober im Halbstundentakt zur Messe beziehungsweise zum Hauptbahnhof bringen.

Vom Hauptbahnhof (Bahnhofsvorplatz): Bus Messe-Express: Abfahrzeiten 8:10 Uhr – 8:40 Uhr – 9:10 Uhr

 

Innovativ und rohstoffeffizient?

Deutscher Rohstoffeffizienz-Preis

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie verleiht den Deutschen Rohstoffeffizienz-Preis für herausragendes Engagement im Bereich der Rohstoffeffizienz. Eine unabhängige Jury aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft bewertet die innovativsten Projekte von kleinen und mittleren Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Branchenübergreifend können innovative Lösungen für rohstoff- und materialeffiziente Produkte, Prozesse oder Dienstleistungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette, von der Rohstoffgewinnung und -verarbeitung bis zum Recycling eingereicht werden. Die Preisverleihung für den Deutschen Rohstoffeffizienz-Preis 2018 erfolgt im Rahmen der Fachkonferenz „Rohstoffe effizient nutzen – erfolgreich am Markt“ im Januar 2019 im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in Berlin.

Bewerbungsphase: 3.9. – 29.10.2018

Weitere Informationen unter www.Deutscher-Rohstoffeffizienz-Preis.de

Erschöpfung und die langfristige Verfügbarkeit von mineralischen Rohstoffen

Professor Dr. John E. Tilton ist emeritierter Professor und war lange Jahre an der Ingenieurschule der Pontificia Universidad Católica de Chile und der Colorado School of Mines tätig. In seinem Vortrag nach der Mittagspause am 18. Oktober wird er einen Einblick in seine aktuellen Forschungsschwerpunkte geben. Seine Lehr- und Forschungsinteressen der letzten 30 Jahren konzentrierten sich auf wirtschaftliche und politische Fragen im Zusammenhang mit den Metallindustrien und -märkten. In den letzten Jahren untersuchte er die Rolle des Bergbaus in der wirtschaftlichen Entwicklung, die Umwelt und den Bergbau, Materialsubstitution, langfristige Trends in der Metallnachfrage, das Recycling von Metallen, die Quellen des Produktivitätswachstums im Bergbau, die Wettbewerbsfähigkeit der Mineralmärkte sowie Veränderungen im Metallhandel.