Parallele Foren 1 - 5

Aus dem Abfallpaket der EU resultieren auch für die Kreislaufwirtschaft in Deutschland neue Herausforderungen.  Darüber hinaus erzeugen der Vollzug des neuen Verpackungsgesetzes und der Gewerbeabfallverordnung mit den dort formulierten Quoten sowie die Novelle der Klärschlammverordnung Handlungsbedarf bei den Akteuren der Kreislaufwirtschaft. Diese aktuellen Themen sollen im Forum beleuchtet und diskutiert werden.

Design Thinking ist in aller Munde und wird häufig als Wundermittel für mehr Innovation und innovatives Denken gesehen. Doch was ist Design Thinking wirklich und wie können Organisationen mit Design Thinking umdenken? In diesem Workshop werden Sie die wichtigsten Prinzipien des Design Thinking erleben und wir werden diskutieren wo und wie Design Thinking Innovation schafft.

Die Teilnehmerzahl für dieses Forum ist limitiert. Mit Ihrer Anmeldung werden Sie vorerst auf eine Warteliste gesetzt. Über eine mögliche Teilnahme werden Sie zwei Wochen vor dem Kongress informiert.

Die Umsetzung von Ressourceneffizienz ist nicht ganz einfach. Zwar gibt es in der Produktion zahlreiche Ansatzpunkte, oftmals bei Prozessinnovationen oder in der Produktentwicklung.
Jedoch veröffentlichen nur wenige Unternehmen ihre Maßnahmen und Einsparpotenziale. In diesem Forum zeigen engagierte Unternehmen der Landesinitiative "100 Betriebe für Ressourceneffizienz" ihre Lösungen.

Industrie 4.0 ist in aller Munde und weckt hohe Erwartungen an Effizienzgewinne und Einsparpotenziale. In diesem Forum zeigen Vertreter aus Forschung und Industrie an Praxisbeispielen auf, welche Potenziale die Digitalisierung der Industrie für eine ökologisch nachhaltigere Produktion besitzt.

Bei der Weiterentwicklung von Fertigungsverfahren rücken neben der Steigerung der Produktivität bei gleichzeitiger Senkung der Fertigungskosten Umweltaspekte zunehmend in das Blickfeld. Forschungsaktivitäten im Bereich der umweltgerechten Produktion sind bekannt durch Schlagwörter, wie z.B. „clean-production“ oder „eco-efficiency“ und lassen sich zusammenfassend mit dem Ausspruch „weniger ist oftmals mehr“ beschreiben. Umweltbeeinträchtigungen entstehen in der spanenden Fertigung vornehmlich durch den Verbrauch an Energie und Hilfs- und Betriebsmitteln, sowie durch die entstehenden Materialspäne. Die ökologische Anpassung der Prozesse und die Einführung in den Markt stellen die Hersteller vor neue Herausforde­rungen und erfordern neue Lösungen. Expertinnen und Experten aus Industrie und angewandter Wissenschaft präsentieren Lösungsansätze für eine zukunftsweisende, ressourceneffiziente ökologische und ökonomische Produktion und stellen sich der Diskussion.

Parallele Foren 6 - 10

Die Erfassungsmengen von Elektro- und Elektronikaltgeräten und deren Verwertung in Deutschland zeigen noch deutliche Optimierungspotentiale. Die Entwürfe der LAGA-Mitteilungen M31 A und B und deren spätere Umsetzung fordern zur Diskussion heraus. Ein Blick ins Nachbarland Schweiz macht deutlich, dass auch andere Ansätze zielführend sein können.  Dieses Forum zeigt die verschiedenen Aspekte und Ansätze auf und stellt sie zur Diskussion. 

Umwelt-, Klimaschutz- und Effizienztechnologien eröffnen für baden-württembergische Unternehmen große Chancen, sich auf internationaler Ebene zu etablieren und weltweit Absatzmärkte zu erschließen. In diesem Forum wird die aktualisierte Internationalisierungsstudie von Umwelttechnik BW, die von der Prognos AG erarbeitet wurde, vorgestellt und Unternehmer aus Baden-Württemberg berichten von ihren Erfahrungen in verschiedenen Leitmärkten.
 

Mit dem Umwelttechnikpreis Baden-Württemberg werden im Rahmen der Landesstrategie Ressourceneffizienz werden neue, marktreife Technologien in vier Kategorien ausgezeichnet: Energieeffizienz, Materialeffizienz, Emissionsminderung sowie Mess-, Steuer- und Regeltechnik inkl. Industrie 4.0. In diesem Forum präsentieren nominierte und Gewinner aus diesem Jahr ihre innovativen Vorschläge.

Materialflusskostenrechnung bietet einen neuen Blick auf Werte und Potenziale der Produktströme im Unternehmen. In den Fertigungsprozessen lassen sich Verbesserungshebel fassen, Varianten bewerten, Optimierungen anstoßen. Anwender aus der Industrie und Analyseexperten zeigen und diskutieren, wie MFCA in der jeweiligen Firmenpraxis funktioniert und welche Ergebnisse erzielt werden.

Um Wertstoffkreisläufe nachhaltig zu schließen und auf die Herausforderungen neuartiger Zerkleinerungstechnologien antworten zu können, ist die Entwicklung intelligenter Sortierprozesse notwendig. Im Forum werden verschiedene (sensorbasierte) Sortiertechnologien am Beispiel typischer Stoffströme vorgestellt. Aus dem Bereich der aktuellen Forschung werden neueste Arbeiten zur materialselektiven Sortierung feinkörniger Materialien (z. B. Glasstaub, Bauschutt-Feinfraktion) gezeigt.

Parallele Foren 11 - 15

Die Rohstoffbasis für Zukunftstechnologien nachhaltig zu sichern ist das Ziel der BMBF-Fördermaßnahme „r4“. Sie unterstützt 40 Forschungsvorhaben zur Bereitstellung wirtschaftsstrategischer Rohstoffe. Beispielhaft präsentieren Wissenschaftler und Unternehmen aus Baden-Württemberg Ergebnisse ihrer Verbundforschung aus den Bereichen Rückgewinnung und Kreislaufführung von Sekundärrohstoffen. Forschungsbegleitend stärkt das Integrations- und Transferprojekt „r4-INTRA“ Ressourceneffizienz, Vernetzung und Synergieeffekte. 
 

Leichtbau birgt ein großes Potenzial zur Steigerung der Ressourceneffizienz und leistet einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz. Bisher richtet sich das Augenmerk bei der Bewertung neuer Leichtbaulösungen vorwiegend auf die Ressourceneinsparungen in der Nutzungsphase. In diesem Forum dagegen steht auch die Ressourceneffizienz von Leichtbau über den gesamten Lebensweg eines Produkts im Fokus der Diskussion.
 

Biobasierte Verfahren werden seit Jahrtausenden von den Menschen empirisch genutzt, z.B. zur Produktion von Bier, Wein, Brot (Biotechnik) und wurden auch in der Neuzeit weiterentwickelt (z.B. Kläranlagen). Inzwischen ist aber auch hier die Schwelle zur Hochtechnologie überschritten und biobasierte Verfahren werden wissensbasiert und ausgerichtet an Effizienzzielen eingesetzt. Denn biologische Prozesse oder Verfahren laufen vielfach ohne hohen Druck und bei gemäßigten Temperaturen hochspezifisch ab. Ein Schlüssel für mehr Ressourceneffizienz.
 

Der deutsche Maschinenbau ist international führend und mit über einer Million Beschäftigten das Rückgrat der deutschen Industrie sowie größter industrieller Arbeitgeber im Land. Die Industrie lebt davon, aus der Vielfalt technischer Möglichkeiten bedarfsgerechte Produkte und Systeme zu entwickeln und anzubieten. Eine besondere Aufgabe und Verantwortung dabei ist der Schutz der natürlichen Ressourcen. Anhand von Beispielen aus verschiedenen Branchen vom Werkzeugmaschinenbau über die Gießereitechnik bis hin zur Lackierung, Druckerei und Textilmaschinenbau zeigt das Forum, wie sich Ressourceneffizienz im Anlagenbau umsetzen lässt. 
 

In der DERA-Studie „Rohstoffe für Zukunftstechnologien 2016“ wurde vom Fraunhofer ISI der Rohstoffbedarf bis zum Jahr 2035 analysiert. Insgesamt wurden über 160 Zukunftstechnologien zum Stand der Technik, der Marktreife sowie des Rohstoffbedarfs und des Recyclingpotenzials untersucht. In diesem Forum werden die Hotspots der Studienergebnisse aus Sicht von Praktikern kommentiert und im Plenum diskutiert.